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Business Shooting Trick 17

Geschrieben von Karsten am 09. Mai 2013. Veröffentlicht in Business Fotos

Ein gutes Business-Bild hinzubekommen, ist ganz einfach. Man nehme einfach ein Stück Zeitungspapier, forme es zu einer Papierkugel und lasse den Kunden auf einen Korb werfen.

Trifft der Kunde mit der Papierkugel den Korb, ist ihm automatisch eine natürliche Freude ins Gesicht geschrieben.

Trick 17! ;-)


 

Überlegungen zum Thema Bildbearbeitung / Bild-Stil

Geschrieben von Karsten am 11. März 2013. Veröffentlicht in Vermischtes

Beim Thema Bildbearbeitung gehen die Meinungen weit auseinander. Einige sehen es als weiteres Stilmittel, das die Vorzüge eines Bildes noch mehr akzentuieren kann. Andere wiederum empfinden jeden noch so kleinen nachträglichen Eingriff in "ihr" Bild als inakzeptabel.

Ich als Profi-Fotograf richte mich vollkommen nach den Kunden-Wünschen. Das Vorhandensein überwiegend bearbeiteter Bilder in meinem Portfolio bedeutet noch lange nicht, dass ich unbearbeitete Bilder ablehne. Ob nun gar keine Bearbeitung, eine Minimal-Bearbeitung oder die etwas aufwändigere Retusche gemacht wird, richtet sich bei mir ausschließlich nach dem Wunsch des Kunden.

Die Festlegung auf einen gewissen Stil ist für den ambitionierten Hobby-Fotografen nicht der schlechteste Weg, sich von anderen (ebenfalls hochambitionierten) Hobbyisten abzuheben. Dazu gehört schließlich auch die Frage, wieviel Bearbeitung man seinen Bildern angedeihen lässt. Aber aus Profi-Sicht ist das Beharren auf einen Stil mitunter wirtschaftlich fatal.

Dementsprechend spiegelt mein Portfolio i.d.R. das wieder, was meine Kunden sich von mir gewünscht haben. Das ist bei Beauty-Bildern häufig der Wunsch nach größerer Bearbeitung gewesen. Aber selbst die Business Bilder durchlaufen bei mir zumeist eine intensive Bearbeitung.

Die Kunst besteht in der Gewichtung und Sichtbarkeit der Retusche. Allgemein gesprochen ist der Einsatz von Elektronischer Bildverarbeitung (EBV) bei privat genutzten Bildern akzeptierter als bei beruflich genutzten Bildern wie Business- und Bewerbungsfotos.

Die Bearbeitung muss dem Rechnung tragen, indem der Grad der Authentizität so weit bemessen wird, wie es für den jeweiligen Zweck angemessen erscheint.

Die Frage nach dem Einsatz von EBV sollte also eher dahin gehen, dass man sich fragt, inwiefern beherrschen Fotografen diesen Balance-Akt zwischen Erhaltung der Authentizität und künstlerischer Überhöhung der fotografierten Person.

Der wahre Profi weiß um die Nuancen in der Bearbeitung und kann das Maß seiner Bearbeitung dementsprechend gezielt dosieren. Man muss nicht immer alle Werkzeuge bei jeder Arbeit verwenden, aber man sollte den Sinn und Zweck eines jeden einzelnen Werkzeuges kennen und sie dann je nach Bedarf einsetzen.

Viele Amateure bzw. Gelegenheits-Profis erkennt man daran, dass sie bei jedem Bild geradezu verschwenderisch mit EBV umgehen und alle ihre Werke gleichermaßen "totretuschieren". Mehr geht immer bei der EBV, weniger geht auch immer. Aber geht auch der gezielte, eventuell nur punktuelle Einsatz von EBV?

Hier spielen weitere Punkte wie die "Schulung des eigenen Blicks" genauso wie ethisch-moralische Fragen mit hinein. (Ist eine übermäßige Retusche noch vertretbar in Zeiten von weit verbreiteten Selbst-Wahrnehmungs-Verzerrungen und daraus resultierenden Ess-Störungen etc.).

Anbei lade ich zwei Bilder aus einem aktuellen Shooting hoch, die die Thematik auch noch motivisch verdeutlichen. Beide stammen aus einem Beauty-Shooting, wobei das erste eine intensive Hautretusche durchlaufen ist und gleichzeitig einen sehr prägnanten Farb-Look in der Nachbearbeitung bekommen hat.

Das zweite Bild wurde lediglich in Schwarz-Weiß nachträglich umgewandelt, alles andere ist "out of cam" (ooc) also unbearbeitet so belassen, wie es aufgenommen wurde.


Business Portraits im Atelier

Geschrieben von Karsten am 07. März 2013. Veröffentlicht in Studio Shooting Business Fotos

Heute präsentiere ich zwei Bilder von einem meiner letzten Business Shootings im Studio.

David hat sich für seine Business Portraits für eine interessanten Tönung seiner Bilder entschieden, was einen sehr interessanten und vor allem modernen Bild-Look ergibt.

Die Frage nach Querformat oder Hochformat wurde auf sehr praktische Weise gelöst. Er hat einfach beide Formate abgenommen. Ich wünsche viel Erfolg mit diesen repräsentativen Portraits!