Articles in Category: Ideen, Rat und Lebenshilfe

Bessere Ausstrahlung - Steigerung der eigenen Attraktivität (2)

Geschrieben von Karsten am 03. September 2015. Veröffentlicht in Ideen, Rat und Lebenshilfe

portraitfotograf berlin fotoshooting charlottenburg

Der "allgemeine Lebens-Stil" = Hindernis für maximale eigene Ausstrahlung

 Sich gut zu fühlen, mit seinem Körper im Reinen zu sein - dann fühlt man sich nicht nur bei einem Fotoshooting vor meiner Kamera wohl, sondern geht auch mit sehr viel mehr positiver Energie durchs Leben.

Wie ich in meinem letzten Eintrag schrieb, ist die Erlangung eines entwickelten Körperbewusstseins eng mit einem komplett kontrollierten Ernährungsbewusstsein verbunden. Das ist aber wiederum eigentlich nur Bestandteil eines viel weiter gefassten Gesundheitsbewusstseins. Alles zusammengenommen resultiert schließlich in eine völlig neue Betrachtungsweise darüber, wie unsere "entwickelte" westliche Welt eigentlich aufgebaut ist und funktioniert.

Also was ist dieser "allgemeine Lebens-Stil" in Deutschland eigentlich?

Das tägliche Drama

Wie bereits im letzten Eintrag geschrieben, beginnt es damit, dass meiner Ansicht nach in jedem beliebigen Supermarkt in Deutschland (auch in Bio-Märkten) mindestens 90% des Lebensmittel-Sortiments auf Dauer schlecht für die Gesundheit der Menschen ist. Mindestens. Die tatsächliche Zahl ist bestimmt noch höher, aber ich denke jeder gewinnt eine Vorstellung davon, was ich hier meine: Das Meiste der im Supermarkt angebotenen Esswaren ist schlicht und ergreifend Gift.

Wie bei jedem Gift, ist auch hier die Dosis entscheidend. Ein einzelner Schokoriegel, eine Cola, ein Liter Milch, ein einzelnes Steak vom Schwein sind noch keine allzu große Bedrohung für die Gesundheit, aber .... Der Schokoriegel, die Cola, die Milch und das Steak als Stellvertreter einer "Mainstream-Ernährung" über Jahre und Jahrzehnte  hinweg konsumiert und verzehrt... das ist eine ganz andere Dimension!

Es führt im Ergebnis dazu, das extrem viele Menschen Übergewicht haben. Zum Übergewicht rechne ich schon die 2-3 Kilos, die "nur noch" zum absoluten Idealgewicht fehlen. Eine beliebige Stichprobe zeigt an, wie dramatisch die Lage tatsächlich ist. Das kann ein Spaziergang durch ein belebtes Einkaufs-Center sein, in der Fußgängerzone oder im Park.  

Man wird relativ schnell feststellen: Der Anteil übergewichtiger Menschen ist weitaus höher als der Menschen mit einem Ideal-Gewicht. Hier ein dicker Bauch, da ein kleines Bäuchlein, dort eine Wölbung... Mit steigendem Alter ist dieser Anteil umso dramatischer vorhanden.

Und das ist nur das, was man als Außenstehender mit bloßem Auge sehen kann. Von daraus resultierenden Krankheiten, körperlichen wie geistigen Gebrechen, möchte ich noch gar nicht anfangen. So viel verschwendetes Potenzial!

Und warum das alles?

  • mangelndes Körperbewusstsein
  • führt zu mangelndem Ernährungsbewusstsein
  • führt zu mangelndem Gesundheitsbewusstsein
  • führt zu mangelndem Gesellschaftsbewusstein
  • resultiert in den "allgemeinen Lebens-Stil"

Wie bei allem gibt es auch hier zwei Seiten. Was sind also die "Vorteile" des "allgemeinen Lebens-Stils"? Es sind 7 Aspekte, die ich mal ganz plakativ wie folgt nennen möchte:

Die "bösen Sieben":

  • 1. Die Macht der Gewohnheit: man muss nichts neu erlernen, alles läuft so weiter wie bisher
  • 2. Die Bequemlichkeit: vorproduziertes Essen geht schnell in der Zubereitung. Was man nicht bedenkt: vorproduziertes Essen = vorproduzierte (Fremd!) Gedanken. Man isst also aus Bequemlichkeit ein Lebensmittel, über dessen Zusammensetzung man nicht selber entschieden hat, sondern anderen das Vertrauen gegeben hat. Diese "Anderen" verfolgen aber leider in erster Linie Profit-Interessen und damit nicht unbedingt unsere eigenen (auch gesundheitlichen!) Interessen.
  • 3. Der Geschmack: Viel zu viel Zucker und schlechtes Fett (Ja, es gibt auch gutes Fett!) sorgen dafür, das extrem viele Lebensmittel "gut" schmecken. Man wird regelrecht süchtig nach ihnen.
  • 4. Die Gruppenzugehörigkeit: Von kleinauf gilt der Satz "Gegessen wird, was auf den Teller kommt." Die Familie als soziale Einheit einigt sich auf eine bestimmte Ernährungsgewohnheit, die dann regelmäßig gemeinsam zelebriert wird. Das gemeinsame Essen stellt eine nicht unwesentliche Komponente des familiären Zusammenseins dar, hat damit eine gigantische soziale Bedeutung. Gruppenzugehörigkeit bedeutet aber meistens auch gleichzeitig Gruppendruck.
  • 5. Die Kosten: Fast Food kostet wenig in der Anschaffung und kann im Alltag schnell heruntergeschlungen werden. Es gibt also auch eine zeitliche Ersparnis beim Verzehr.
  • 6. Die Verfügbarkeit: das Waren-Angebot ist allgegenwärtig. Jeder Supermarkt führt mindestens 90% jener Lebensmittel, die dem "allgemeinen Lebens-Stil" zuzuordnen sind (s.o.).
  • 7. Die Erinnerungen: An bestimmte Lebensmittel werden bestimmte Erfahrungen geknüpft, die teilweise weit in die eigene Kindheit zurückreichen. Daraus ergibt sich zusätzlich noch ein emotionaler Mehrwert dieser Produkte.

Wenn wir also zum Kern der Sache vordringen wollen, dann werden wir es über kurz oder lang mit den Punkten 1 bis 7 zu tun bekommen. Und das sind machtvolle Gegner! Lebenslang waren sie am Werk und wirken sich bis zum heutigen Tag auf unseren Alltag aus. Man kann sich dem nur entziehen, wenn man sich genauestens darüber im Klaren ist, dass man keine bleibenden Resultate erzielt, wenn man sich nicht diesen "bösen Sieben" stellt.

Am Anfang einer grundlegenden, eigenen Transformation - nicht nur körperlich, sondern auch spirituell - steht somit die Herausbildung eines Bewusstseins über den "allgemeinen Lebens-Stil".

Es ist eben NICHT allein mit ausreichender Bewegung getan, damit man sich gut fühlt. Das Problem reicht viel tiefer, als man sich zunächst vorstellen mag. Vor der Transformation der eigenen Ausstrahlung hat eine innere Reinigung zu erfolgen, die mit den alten Gewohnheiten bricht. Gewohnheiten, die aus Wahrnehmungen und zuvor angeeigneten Verhaltensmustern resultierten, die nicht zuletzt gesamtgesellschaftlich Konsens sind - leider nicht zum Wohle der Allgemeinheit geschweige denn des Einzelnen.

Das Gute daran: jeder kann etwas ändern. Es liegt in der eigenen Hand, sich den vorherrschenden Tricks der Ernährungsindustrie zu entziehen. Man muss es nur wollen.

Der perfekte Moment - Leben im Hier und Jetzt

Geschrieben von Karsten am 29. August 2015. Veröffentlicht in Ideen, Rat und Lebenshilfe

portraitfotograf berlin blume biene

Als Fotograf halte ich den Moment fest. Bin immer auf der Jagd nach dem "perfekten Moment". Ein Fotoshooting kann viel Ausschuss produzieren (man versucht, es so gering wie möglich zu halten!), aber irgendwo zwischen den vielen Bildern ist es dann doch das ein oder andere Mal passiert: alles kommt perfekt zusammen. Und ich habe es fotografiert.

Diese "perfekten Momente" geschehen aber auch, wenn ich nicht fotografiere. Ein Foto ist letzten Endes nur ein winziger Ausschnitt des realen Lebens. Und das ist jetzt die Frage: Wie viel bekommen wir von diesen wunderschönen Einzelmomenten des Lebens tatsächlich auch mit? Wenn ich nicht fotografiere, dann sinkt automatisch meine Aufmerksamkeit für mein Umfeld und ich kehre wieder mehr in mein Selbst zurück.

Nicht nur an einem so schönen Tag wie heute ist die Frage, ob wir wirklich im Moment leben oder permanent in einem inneren Dialog mit uns selber stehen und dabei völlig übersehen, was WIRKLICH im Hier und Jetzt mit uns und um uns herum geschieht.

Die amerikanische Psychologin und Expertin für buddhistische Meditation Tara Brach hat es mal so formuliert und ich finde, besser kann man es nicht sagen:
    
"We experience our lives through our bodies whether we are aware of it or not. Yet we are usually so mesmerized by our ideas about the world that we miss out on much of our direct sensory experience. Even when we are aware of feeling a strong breeze, the sound of rain on the roof, a fragrance in the air, we rarely remain with the experience long enough to inhabit if fully. In most moments we have an overly of inner dialogue that comments on what is happening and plans what we might do next. Sincerely explore for yourself, are you here or not? Are you in your body or oblivious, or only aware of parts of it?"

    ~Tara Brach

Bessere Ausstrahlung - Steigerung der eigenen Attraktivität (1)

Geschrieben von Karsten am 24. August 2015. Veröffentlicht in Ideen, Rat und Lebenshilfe

Mit diesem Eintrag möchte ich heute damit beginnen, konkrete Tipps für die Steigerung der eigenen Attraktivität zu geben. Ich habe für die Artikelserie eine neue Kategorie auf meinem Blog hier bei Portraitfotograf Berlin eingerichtet mit dem Namen "Ideen, Rat und Lebenshilfe".

Gleich vorweg: Jeder ist einmalig, jeder soll glücklich werden, wie er / sie es für richtig hält.

Aber erinnern wir uns kurz, worum es hier geht.

Die zwei immer wieder bei Fotoshootings mir gegenüber als Fotograf mehr oder weniger offen geäußerten Wünsche sind:

1. Mach mich schlanker.
2. Mach mich jünger.

(bei Männer Shoots: 3. Mach mich cooler.)

Als unausgesprochenenen dritten Wunsch möchte ich aus meiner Erfahrung als Fotograf noch folgendes hinzufügen:

3. Mach mich selbstsicherer.

Also resultiert daraus, dass ein Portrait, mit dem man dann auch zufrieden ist (gerne auch: NOCH zufriedener!!!), etwas mit diesen drei Zielen zu tun hat.

Es ist klar, dass es einige Kniffe gibt, dass man die drei Punkte auch fotografisch geschmackvoll und elegant umsetzen kann. Ich denke hier an Themen wie z.B. Lichtsetzung, Posen, Wahl des Bildausschnitts und, last but not least, die gute alte elektronische Bildbearbeitung.

Ich möchte in diesem Artikel den sinnbildlichen Fokus auf die Person, den Menschen vor meiner Kamera richten.

Der Witz an der Sache: Maskenbildnerei, also das professionelle Herrichten von Make-up und Haaren, haben bei zwei von den drei genannten Wünschen, nur einen sehr kurzfristigen Effekt. Das Zauber-Handwerk der professionellen Maskenbildnerei lässt die Damen binnen kürzester Zeit jugendlicher, insgesamt makelloser und damit auch selbstsicherer  fühlen. (Darüber hinaus ist es für alle meine Kundinnen eine sehr erholsame und angenehme Erfahrung!)

make up umstyling portrait fotograf berlin

Sie sind aber eben "nur" von außen aufgetragene Mittel mit einer kurzen Wirkungsdauer - eben nur für das Fotoshooting. Wie wäre es, wenn es neben den kurzfristigen Maßnahmen auch langfristige geben würde? Und zwar solche, die vom Innern eines Jeden zu beeinflussen sind. Ich rede hier von einem Zeitraum, der sich nicht nur auf den Moment eines Termins bei mir im Fotostudio beschränkt, sondern sich auf das ganze Leben bezieht und auswirkt.

Nur ganz nebenbei bemerkt: Wir haben es hier mit drei "Riesen"-Themen zu tun. Was ist nicht schon alles zum Thema Ernährung erschienen! Allein in den letzten 3-4 Jahren kamen unzählige Bücher zum Mega-Trendthema vegane Ernährung auf den Markt. Das Interesse scheint gigantisch zu sein. Die Verwirrung der Leser dieser ganzen Bücher über die mannigfaltigen Ernährungsmöglichkeiten mindestens genauso! Wer wollte nicht schon mal in seinem Leben mindestens einmal abnehmen -> daraus erklärt sich die große Menge an Diät-Büchern. Ein geradezu ewiges Thema!

Anti-Aging und die Steigerung des Selbstwert-Gefühls sind zwei weitere Themen, die höchstwahrscheinlich ganze Bibliotheken füllen. Ganz zu schweigen von den ganzen Berufszweigen, die nicht selten recht komfortabel von diesen beiden Bedürfnissen zu einem bestimmten Grad leben. Ich denke da z.B. an Psychologen, Friseure, die Mode-Branche, die Auto-Branche, die Schmuck-Branche....Sie alle wollen, dass wir uns mit ihren Produkten und Dienstleistungen gut fühlen. Ach ja, und unser Geld wollen sie natürlich auch...

Wenn man es recht bedenkt, dann hängt alles miteinander zusammen. Und es ist eigentlich auch recht einfach:

 

Die Basis von ALLEM ist eine gesunde Ernährung.

 

Eine gesunde Ernährung bewirkt, dass man

  • kein Übergewicht entwickelt.
  • vorhandenes Übergewicht abbaut.
  • jugendlicher aussieht.
  • leistungsfähiger ist.
  • öfter "gut drauf" ist.
  • weniger zum Arzt gehen muss (je älter man wird, desto zutreffender!)
  • unabhängiger wird: vom Urteil anderer, von Ersatz-Befriedigungs-Handlungen wie z.B. Konsum, Drogen, exzessivem Sport...
  • selbstbewusster ist.
  • erfolgreicher im Beruf ist.
  • öfter, ähem..., übereinander herfällt ;-)

Das sind jetzt nur ein paar Punkte, die mir spontan eingefallen sind. Da gibt es bestimmt noch so einige weitere, die mindestens genauso interessant sind, wie die genannten.

In der Gesamtheit betrachtet, läuft es darauf hinaus, dass man (der mitdenkende Leser ahnt es schon!)

-> schlank ist

-> sich jünger fühlt UND auch so aussieht

-> insgesamt ein Stück weit selbstsicherer ist.

Wer hätte gedacht, dass es so einfach ist?!

 

Ist es tatsächlich so leicht, sich leicht zu fühlen???

 

Neben der Ernährung spielen natürlich

- ausreichender und tiefer Schlaf

- ein gutes soziales Umfeld

- berufliche und finanzielle Sicherheit

- Sport bzw. regelmäßige Bewegung (und erholsame Ruhephasen)

ebenfalls in die "Gesamtsituation" hinein.

Ich möchte es an dieser Stelle jedoch zunächst bei dem Hinweis belassen, und mich diesen Themen nicht weiter widmen, sondern den Focus voll und ganz auf den Aspekt der Ernährung legen.

Jeden Tag aufs Neue stellt uns die Ernährung vor die "Qual der Wahl":

 

Was gibt es heute zu essen?

 

Und jeden Tag liegen in jedem Supermarkt Tausende von Lebensmitteln aus, die uns diese Entscheidung erleichtern wollen. In greller Farbgebung versuchen sie, das Auge des vorübergehenden Konsumenten auf sich zu ziehen. "Nimm mich, kauf mich, ISS MICH", ruft es aus den Regalen heraus. Supermärkte sind ein Ort voller Versuchungen. Ihnen zu widerstehen, erfordert höchste Selbstdisziplin.

Eine Entscheidung, die jeder von innen heraus für sich selber treffen muss! Wie oben bereits angedeutet, beginnt eine äußere Transformation zum schönen, jugendlicheren Aussehen IMMER VON INNEN.

Ich schreibe es lieber gleich noch mal in fett:

SELBSTDISZIPLIN oder (wem's besser gefällt!) auch neudeutsch "Self Control"

Ohne sie geht nichts, wenn man etwas aus sich machen möchte. Und das ist die Frage: Will man das wirklich?!?!?

Ein sehr hoher Prozentsatz aller im Supermarkt angebotenen Lebensmittel enthält übermäßig viel Fett, Zucker, Salz oder eine übermäßige Mischung aus allen drei Bestandteilen. Ich möchte mich hier nicht wissenschaftlich festnageln lassen, aber auf 90% würde ich den Anteil dieser "übermäßigen" Lebensmittel mal schätzen.

Es will jetzt wahrscheinlich NIEMAND hören, aber das erste, was somit im alltäglichen Kampf gegen die Versuchungen vonnöten ist, ist die

SELBSTDISZIPLIN
aka
SELF CONTROL

Für Anfänger mag es eine Hilfe darstellen, dieses Wort beim Gang durch den Supermarkt permanent innerlich - meinetwegen auch meditativ - zu wiederholen.

SELBSTDISZIPLIN
SELBSTDISZIPLIN
SELBSTDISZIPLIN

 (Macht jetzt eh keiner, aber wäre auf jeden Fall witzig!)

Warum ist die SELBSTDISZIPLIN so wichtig?

 

Weil sie verhindert, dass wir als arglose Konsumenten süchtig werden:

- nach Fett
- nach Zucker
- nach Salz
- nach leeren Kohlenhydraten

Da die meisten der im Supermarkt angebotenen Waren von diesen Inhaltsstoffen zu viel enthalten, wirken sie im Endeffekt wie Drogen: Sie machen süchtig.

Ein "Zuviel" von Fett, Zucker und Salz ist immer für jeden Einzelnen individuell unterschiedlich in der Wahrnehmung. In der absoluten Mengenverteilung kann aber sehr wohl objektiv festgestellt werden, wann ein Lebensmittel zum Suchtmittel wird.

Welches Lebensmittel verkauft sich im Supermarkt also am besten?

Eines, das sagenhaft gut schmeckt und eines, das obendrein noch bequem in der Zubereitung ist. "Convenience" ist hier das Stichwort.

Leider ziehen diese Lebensmittel uns auf Dauer runter.

Das ist das Gemeine an den meisten verpackten Lebensmitteln im Supermarkt:

-> Sie sehen verführerisch aus (grelle Verpackung, Farbstoffe im Lebensmittel)

-> Sie hauen geschmacklich enorm rein (viel Fett, Zucker, Salz und leere Kohlenhydrate)

-> Sie machen sehr schnell satt.

-> Sie machen auf Dauer adipös, unattraktiv, krank, depressiv -----> einfach UNSCHÖN (wer's mag, bitteschön!)

Der kurzfristigen Befriedigung "niederer Appetit-Gelüste" steht also die langfristige Entwicklung der eigenen Hülle zu einem deformierten Etwas entgegen.

Was für eine Aussicht!

Ich möchte diejenigen verpackten Lebensmittel also auch die "Deformations-Mittel" nennen.

Wie aber wirkt die kurzfristige Befriedigung "niederer Appetit-Gelüste"?

Hier spielt die Insulin-Sensibilität eine zentrale Rolle und es ist extrem wichtig, sich kurz die Funktion der Buchspeicheldrüse im menschlichen Körper zu vergegenwärtigen.

 

Die tägliche Achterbahnfahrt

 

Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, dann schnellt der Blutzuckerspiegel in die Höhe. Es handelt sich hierbei um einen ganz normalen Vorgang. Die "Deformations-Mittel" bewirken nun aber, dass der Blutzuckerspiegel nicht nur leicht ansteigt, sondern eine regelrechte Sturmflut an Blutzucker herbeiführt. Das ruft die Bauchspeicheldrüse auf den Plan, die mit einer radikalen Gegenmaßnahme antwortet. Sie schüttet Insulin aus.

Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse erzeugt und ist immer dann zur Stelle, wenn der Körper Zucker aufnimmt. Die Aufgabe des Insulins besteht darin, den aufgenommenen Zucker in die Zellen im Körper zu transportieren. Wenn man so will, dann funktioniert Insulin für Zucker im Körper wie ein guter Hotelpage für Hotelgäste: es öffnet die Tür ins Innere. Anders ausgedrückt: Ohne Insulin könnten die Körperzellen kein Zucker aufnehmen.

Insulin ist also lebenswichtig, aber die "Deformations-Mittel" bewirken eine Sturmflut an Insulin, was dann stark kontraproduktiv wirkt.

Dementsprechend verhält es sich mit dem Blutzucker- und Insulinspiegel wie folgt:

Was hoch geht, muss wieder runter, muss wieder hoch, muss wieder runter usw.

Ein permanentes Auf und Ab, das zwar von außen betrachtet ganz lustig aussehen mag, aber für den Menschen, dessen Körper dieses mitmacht, ist es eine einzige Achterbahnfahrt der Extreme: enormes Verlangen nach Süßem wechselt sich ab mit einem ultrakurzen Feuerwerk von Glücksgefühlen.

Und das ist erste entscheidende Schritt in Richtung der im Titel dieses Beitrags angesprochenen Zielsetzung für Besseres Aussehen - Steigerung der eigenen Attraktivität:

Anstatt ständig Achterbahn mit seinem Körper zu fahren, sollte das Ziel darin bestehen, den Blutzucker- und Insulinspiegel auf einem gleichmäßigen Level zu halten. Dieses erreichen wir in einem ersten Schritt nur mit SELBSTDISZIPLIN.

Bleibt dran für weitere spannende Erkenntnisse, wie JEDER mit einfachen Mitteln den täglichen Versuchungen im Alltag wiederstehen lernen kann und wie man auch im "Lande der Selbstdisziplin" super lecker und zufrieden über die Runden kommen kann.